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Vereinsgeschichte von der Gründung bis zum Jubiläum 2013

 

Am 31. August 1913, Zit. „ …. Nachmitt ags um 2 ½ Uhr in der Wirtschaft zum Jäger, an der Junkerengasse in Schwarzenburg“ wurde eine Anzahl Jäger einberufen, zum Zwecke einer Vereinsgründung. Zum Vorstand wurden bestellt: Eduard Beyeler, Gutsbesitzer in Nydegg, als Präsident, Wilhelm Böhlen, Wirt in Schwarzenburg als Kassier und Vizepräsident sowie Rolf Schindler, Metzger in Niederscherli als Sekretär. Und so nahm die erste Versammlung ihren Lauf. Die Geburtsstunde des Jägervereins Schwarzenburg (JVS) endete um 4 Uhr desselben Tages, Zit. „ … mit Gemsfrass von der gefrevelten Gemse von Lüthi Köbel und Companie“!

Bereits ein Jahr nach der Gründung meldete sich der JVS als Mitglied des bernischen Jagdschutzverbandes an und trat diesem auch bei. Aus den Protokollen dieser Zeit fallen besonders auf, der Wille und der Drang nach Solidarität mit Gleichgesinnten und der Schutz des stark unter Frevel und Wilderei leidenden und in seinen Beständen reduzierten Schalenwildes. Aus diesen Gründen wurden bereits an der Hauptversammlung 1922 in den Personen von Fritz Beyeler, geb. 1893 Sangernboden und Jakob Roth, geb. 1888 Riedstätt (ermordet 1936), die ersten zwei Wildhüter gewählt und aus der Kasse des JVS mit je Fr. 600.- Jahreslohn entschädigt. Zugleich unterstützten fünf freiwillige Jagdaufseher, verteilt auf die insgesamt 16‘000 Hektaren jagdbare Fläche im Schwarzenburgerland, den Kampf gegen Wilderei. So wurden an der HV 1922 zwei Neueintritte vorerst abgewiesen mit der in den Protokollen festgehaltenen Begründung Zit. „…. Diese sollen zuerst 1 Jahr jagen und wir prüfen können, ob sie Jäger oder Wilderer sind. Denn Wilderer sind geriebene Füchse”.

Wildh. Kilcher Oskar 1944-1977

Wildh. Kilcher Oskar
1944-1977

Wildh. Affolter Walter 1978-1998

Wildh. Affolter Walter
1978-1998

 

 

 

 

 

 

 

 

Wildh. Michel Willi 1998-2012

Wildh. Michel Willi
1998-2012

Wildh. Potmann Yves Seit 2012

Wildh. Potmann Yves
Seit 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gantrisch in der Morgensonne

Gantrisch in der Morgensonne

 

Der JVS entwickelte sich munter weiter: An der Hauptversammlung 1926 wurden folgende weitsichti gen Beschlüsse an den Kantonalverband mit Erfolg weitergeleitet:

– Einführung eines dritten Schontages (gemeint ist pro Woche)

– Wirksamere Massnahmen gegen wildernde Hunde und Katzen

– Durchführung einer Jagdprüfung

– Schutz der Junghasen gegen Abschuss

Schon bald bestrebt nach Vernetzung und sachlich orientierter Jagdpolitik unterstützte der JVS im Rössli zu Schwarzenburg an der HV 1927 den Zahnarzt Probst von Bern bei der Wahl in die Jagdkommission, um „den hauptsächlichen Bestimmungen des Entwurfs für das neue Revierjagdgesetz entgegenzutreten und für die Erhaltung der Patentjagd zu arbeiten“.

Der entsprechende Gesetzesentwurf wurde am 26. Februar 1928 anlässlich einer kantonalen Volksabstimmung mit einem Mehr von 32‘000 Stimmen verworfen.

 Auffallend und ebenso beeindruckend aus jagdlicher Sicht für die Zeit unmittelbar vor und nach dem ersten Weltkrieg ist die Wertschätzung des Raub- bzw. des Pelzfellwildes. So prägten in diesen Jahren Besti mmungen zur Winterjagd und Preisdiskussionen die Hauptversammlungen des JVS.

Böhlen und Michel

Ruedi Böhlen und

Alfred Michel am jährlichen

„Pelzfellmärit“ in Thun

 

 

 

 

Bald mehr…